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Unter dem Titel
„Was jetzt?“ stellen sich beim 5. Rheydter Kunstfrühling am 28.
und 29. März 2026 wieder bildende Künstler gemeinsam mit Autoren
den drängenden Fragen unserer Zeit. Die Mitglieder der
Künstlervereinigung Der Blaue Rheydter e.V. legen großen Wert
darauf zu jeder Ausstellung eigens Werke zu einem Thema zu
erarbeiten, so dass die Besucher immer wieder aktuelle Kunst
erwarten können. In Zeiten globaler Krisen, sozialer
Spannungen und rasanten Wandels, gesellschaftlicher Spaltung und
künstlicher Intelligenz spiegelt die Ausstellung in vielfältigen
Ausdrucksformen die Unsicherheiten und Chancen der Gegenwart.
Zwischen Malerei, Skulptur, Fotografie, Installation, Literatur
und Musikbeiträgen entsteht ein Dialog über das „Hier und Jetzt“
und die Chancen und Visionen für eine bessere Zukunft. Der 5.
Rheydter Kunstfrühling bietet damit nicht nur ein Forum für
aktuelle künstlerische Positionen, sondern lädt Besucher:innen
ein, über die großen Fragen unserer Zeit mit Künstlern und
Autoren auf Augenhöhe ins Gespräch zu kommen – im historischen
Ambiente des Kunstsignals im alten Bahnhof Rheydt-Geneicken. Am Sonntag, den 29. März nachmittags
erfolgt eine besondere Performance für das Publikum: Auf Zuruf
von Begriffen oder Sätzen durch die Besucher entwickeln
die Autoren
daraus spontan Live-Lyrik und Kurzprosa – Literatur live und
hautnah! Beteiligte Künstler: Gabriela
Drees-Holz, Wolfgang Hamacher, Waleed Ibrahim, Horst Jungbluth,
Waltraud Knops, Beate Krempe, Daniela Löh, Daniel Michels,
Wolfgang Ruske, Gregor Wosik, Marina Svida-Yakovenko Öffnungszeiten: Samstag 28.03.26: ab
16:00 Uhr; Sonntag 29.03.26: 14:00 bis 18:00 Uhr "MENSCH SEIN"
Am ersten September-Wochenende präsentierten zehn Künstler aus der Region ihre Werke in der einzigartigen Atmosphäre des alten Bahnhofs Rheydt-Geneicken. Malerei, Skulptur, Fotografie und Installationen eröffneten einen vielschichtigen Blick auf das Menschsein - zwischen Verletzlichkeit und Stärke, Individualität und Kollektiv, Alltag und Utopie. Die Ausstellung lud ein zum Nachdenken, zum Dialog und zur Begegnung mit Kunst, die berühren kann. Beteiligt an der Ausstellung waren: Gabriela Drees-Holz, Wolfgang Hamacher, Waleed lbrahim, Waltraud Knops, Beate Krempe, Daniela Löh, Daniel Michels, Wolfgang Ruske, Gregor Wosik und Marina Yakovenko-Svida sowie als junge Gastkünstlerinnen Pauline Rieger, Paula Henriette Zwickler und Beril Kan, die ihre Werke hier erstmals der Öffentlichkeit präsentieren konnten. Begleitet wurde die Schau von einem Rahmenprogramm mit drei Spitzenbands aus Mönchengladbach und Künstlergesprächen sowie einer Mitmach-Aktion für Besucher zum Thema menschliche Masken. Zur Vernissage spielte die Infoul by String Band. Zwei Musikerinnen und vier Musiker aus der Ukraine, alle mit Masterabschluss, zauberten mit ihren Streichinstrumenten gefühlvolle bis temperamentvolle Melodien nach eigenen Arrangements. Das Repertoire reichte von klassischer Musik bis zu Neuinterpretationen bekannter Rock-, Jazz- und Popsongs, manches Mal auch im Stil beschwingter Kaffeehausmusik. „Die Kombination aus klassischer Musik mit Pop oder Rock hat immer Trauer oder Freude oder andere Emotionen hervorgerufen“, sagt die Violinistin Anna Makieieva. Weitere Mitglieder der Band sind Oleksandr Tarasov, Maksym Makieiev, Viktoriia Merinchyk, Yelysei Makieiev und Volodymyr Heker.
Schirmherrin der 17. Rheydter Kunsttage war die Kulturdezernentin der Stadt Mönchengladbach Christiane Schüßler. Gefördert wurden die Kunsttage von der Stadt Mönchengladbach über das Kulturbüro und von der Volksbank Heinsberg.
Foto: Markus Rick Gemeinsam: Kunst und
Literatur Mehr noch als in den
Vorjahren war die Literatur in der Ausstellung der Blauen Rheydter
präsent. Das erfuhr der Besucher schon vor dem Kunstbahnhof
Geneicken in Rheydt, wo er durch ein überdimensionales 3-D-Bild in
die Gefilde einer geheimnisvollen Bibliothek eintauchen konnte. Zum
„richtigen Leben“ führten präparierte Kleidungsstücke mit
entsprechenden Hinweisen wie beispielsweise „Jammerlappen“ in das
Motto des Kunstfrühlings „So ist das (L)eben“. Dieses Motto, das
anfangs den Künstlern selbst als ein wenig banal erschien, entpuppte
sich nicht nur stimmig, was den Zeitgeist anbetraf, sondern manches
Mal geradezu brisant, wenn es um die Themen Obdachlosigkeit, um
Flucht und Aufnahme, um Geburt und Tod, um persönliche Schicksale,
um die Freiheit, um die 10 Gebote auf unsere Zeit bezogen, oder
darum handelt, dass heutzutage die Masken fallen – persönlich wie
auch in der Weltpolitik.
Beteiligte Künstler:
Gabriela
Drees-Holz, Wolfgang Hamacher, Waleed Ibrahim, Horst Jungbluth,
Beate Krempe, Waltraud Knops, Daniela Löh, Wolfgang Ruske, Inge
Wagner, Gregor Wosik und Marina Yakovenko-Svida. ![]() Teilnehmende Künstler: Gastkünstler: Das Thema der 16. Rheydter Kunsttage hieß "FREIHEIT". Dieses Thema wurde in verschiedenen Facetten aufgegriffen und dargestellt. Ausgehend von einer Kunstausstellung der Künstlervereinigung "Der Blaue Rheydter e.V." wurde die Veranstaltung durch weitere Angebote ergänzt. So wurde ein Gemeinschaftskunstwerk im Außenbereich des Bahnhofs unter Beteiligung der Besucher geschaffen, das lebhafte Diskussionen auslöste. Zum Gemeinschaftskunstwerk trug auch eine Jugendgruppe ukrainischer Flüchtlinge bei, die das Thema Freiheit sehr individuell interpretierte.
Im Beiprogramm konnten die zahlreichen Besucher musikalische Darbietungen von Künstlern unterschiedlicher Richtungen genießen. Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem Grußwort der Kulturdezernentin Christiane Schüßler. Am Abend der Vernissage traten Künstler aus den Reihen der "Blauen Rheydter" auf mit Texten zum Thema Freiheit. Der Lyriker "Stachel" trug in einem Videobeitrag selbst vertonte Klassiker zum Thema vor. Ein großer Teil des Abendprogramms wurde durch Georges Burki gestaltet. Der international agierende Künstler aus der Schweiz ist in ganz Europa mit seinem Jazz-Trio unterwegs. Für die Rheydter Kunsttage hatte er eine Weltpremiere mitgebracht, zum ersten Mal ein für ihn ganz neues Genre präsentiert. Mit einer von ihm selbst entwickelten KI hatte Burki immersive Videos hergestellt und diese dann mit Livemusik auf der elektronischen Geige begleitet. Dabei flossen auch Aufnahmen von Kunstwerken der ausstellenden Künstler ein, so dass es eine direkte Verbindung von realer zu virtueller Kunst gab. Die Eröffnungsveranstaltung war so zahlreich besucht, dass nicht alle Besucher die Darbietungen im Saal verfolgen konnten. An den drei Kunsttagen wurden insgesamt etwa 500 Besucher gezählt.
An den folgenden Tagen stand die Ausstellung der Kunstwerke im Fokus, auch hier kam es zu vielfachen Diskussionen mit den Besuchern. Für die musikalische Begleitung am Samstag sorgte Fabian Kieven, der als "Tagmata" schon bei verschiedenen Kunstprojekten aufgetreten ist. Seine elektronische Musik tauchte die Ausstellung in eine neue Klangwelt. Das Musikalische Programm am Sonntag wurde von den "Heiermann Hunters" gestaltet, einer Band, die handgemachten Rock mit deutschen Texten präsentierte. Die gesamte Ausstellung blieb noch eine Woche länger geöffnet und wurde Bestandteil des städtischen c/o Parcours mit einer guten Besucherresonanz. Gefördert wurden die 16. Rheydter Kunsttage vom Kulturbüro der Stadt Mönchengladbach.
Vom gesamten Event wurde von Christof Knops
(intwomedia) ein professionelles Video gedreht „Der Blaue Rheydter“
ist jetzt ein eingetragener Verein
Die im Jahr 2009
gegründete freie spartenübergreifende Künstlergemeinschaft, die sich im
Mönchengladbacher Stadtteil Rheydt unter dem etwas selbstironischen
Namen mit Hinblick auf die international bekannte Künstlergruppe „Die
blauen Reiter“ zusammengeschlossen hatte, ist jetzt ein eingetragener
Verein und als gemeinnützig vom Finanzamt anerkannt.
Diese Maßnahme wurde aufgrund von
Streitigkeiten um den Namen „Der Blaue Rheydter“ notwendig, die
allerdings zu Gunsten der Künstlergruppe amtlich entschieden wurden. Anfang der 1900er Jahre, aber nur kurze Zeit bis zum Beginn des ersten Weltkriegs, bestanden „Die blauen Reiter“ und hatten mit Wassily Kandinsky, Franz Marc, August Macke, Gabriele Münter, Alexej Jawlensky, Paul Klee und anderen Künstlern eine neue Ära der Kunst begründet: den Expressionismus – wild, frei, gegen den Wind. „Freiheit“ lautet nun auch das Motto des Mönchengladbacher Künstlervereins für die diesjährigen Rheydter Kunsttage vom 6. bis 8. September 2024. Durch die Gemeinnützigkeit können jetzt Spenden entgegen genommen und mit einer amtlichen Spendenquittung bestätigt werden. Darüber hinaus haben "Die Blauen Rheydter" eine Fördermitgliedschaft ab 60 Euro Jahresbeitrag eingerichtet, die mit einem Kunstwerk als jährlichem Dankeschön belohnt werden wird. Wollte die Künstlergemeinschaft ursprünglich den Stadtteil Rheydt mehr in den Fokus der Mönchengladbacher Kunstszene rücken, hat sich der Radius der Aktivitäten – auch durch international tätige Mitglieder – mittlerweile weltweit ausgeweitet. So kam ein Mitglied vor wenigen Tagen aus Neuseeland zurück, wo es eine großformatige Kunstinstallation in der Kathedrale von Auckland zur Umweltproblematik - Thema Kunst als Umwelterhalt - präsentieren konnte. Andere Mitglieder der Blauen Rheydter sind jedes Jahr gefragte Teilnehmer, nicht nur in Europa, sondern auch in den Vereinigten Staaten oder in den arabischen Emiraten bei Street-Art-Festivals. Seit der Verein beim Amtsgericht eingetragen ist, sind drei ebenfalls professionelle Künstlerinnen und Künstler aus Syrien, der Ukraine und Deutschland dem Verein beigetreten. Zur Zeit sind 14 Mitglieder aktiv. Die jährlichen Veranstaltungen – Rheydter Kunstfrühling und Rheydter Kunsttage im Herbst - werden mittlerweile in Kooperation mit dem Kunstsignal e.V. im Bahnhof Geneicken durchgeführt. „Die Blauen Rheydter“ sind seit Jahren im Gespräch mit anderen Künstlervereinigungen und Städten vor allem am Niederrhein und beabsichtigen, sich in naher Zukunft weiteren Kooperationen und Events anzuschließen. 3. Rheydter Kunstfrühling 27.-28. April 2024 Thema: Aus!?Wege |
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